Grußwort des Ersten Bürgermeisters
Sehr verehrte Gäste unserer Marktgemeinde,
wir heißen Sie in „Bayerns Spitze im Süden“
herzlich willkommen. Denn Bad Hindelang finden Sie dort, wo Bayern aufhört: direkt an der Grenze zu
Tirol.
So nennen Experten des World Wide Fund For Nature (WWF) unser Naturschutzgebiet
„Allgäuer Hochalpen“ auch einen „Edelstein der Alpen“ und zählen es damit zu den artenreichsten
Gebirgszügen. Besonders schützens- und beachtenswert ist die Bad Hindelanger Kulturlandschaft, die
seit Jahrhunderten bis heute von den Bergbauern gepflegt wird. Unsere Landwirte sorgen mit dem
Öko-Modell „Hindelang – Natur und Kultur“ dafür, dass im Ostrachtal die schönsten Blumenwiesen
Deutschlands blühen. Schon über 40 Orchideenarten wurden kartiert! Der Duft des Bergheus macht
regelrecht „high“.
Diese Kraft der Kräuter landet in der Milch, im Käse und im Fleisch und
letzten Endes verfeinert als kulinarisches Erlebnis auf dem Tisch der vielfältigen Bad Hindelanger
Restaurants und Wirtshäuser, die Sie herzlich einladen.
Aber nicht nur die Landschaft und
die regionalen Produkte, auch die Luft ist bei uns besonders sauber. So ist ganz Bad Hindelang
„Heilklimatischer Kurort“ und als Reinluftgebiet anerkannt. Nirgends in ganz Bayern – so attestiert
es das Landesamt für Umwelt – gibt es so wenig Feinstaub wie in Bad Hindelang. Zudem gilt unsere
Hochtallage mit Oberjoch und Unterjoch als „einziges Deutsches Hochgebirgszentrum zur Behandlung
von Allergien“ und ist Hausstaubmilbenfrei und extrem Pollenarm. Dort gibt es die Fachklinik „Santa
Maria“ oder aber Sie machen „Ferien von der Allergie“.
Unser bekanntester Kurgast ist
Prinzregent Luitpold: Der Onkel und Regierungsnachfolger des Schlösserkönigs Ludwig II. hatte über
60 Jahre lang sein Jagdgebiet im Hintersteiner Tal. Und er nutzte damals schon die
Schwefel-Heilquelle am Südhang von Bad Oberdorf, die ihm sprichwörtlich „unter die Haut“ ging.
Damals verlieh der Regent dem Ortsteil Oberdorf „allergnädigst“ den Titel „Bad“. Heute wird die
hoteleigene Schwefel-Mineralquelle im „Prinz-Luitpold-Bad“ z.B. für medizinische Programme bzgl.
der Haut, der Wirbelsäule und der Gelenke, aber auch für Wellness genutzt. Die Quelle ist bis heute
ein weithin bekannter Gesund- und Jungbrunnen!
Prinzregent Luitpold war aber auch ein
Kneipp-Fan: so nutze er in einem Gumpen am Fuße des Zipfelfalls zu Hinterstein das eiskalte Wasser
für Kneipp-Kuren. Heute befindet sich unmittelbar daneben der neue „Prinze Gumpe“: Die Becken der
Naturbadeanlage sind für Kneipp- und Badefreuden bestens geeignet. Überhaupt ist Bad Hindelang als
Kneipp-Heilbad für seine drei Naturbäder bekannt: denn zum „Prinze Gumpe“ kommen noch das
Hochmoorschwimmbad am Oberjoch sowie das neue Natur-Bad Hindelang.
So können Sie in Bad
Hindelang mit seinen Ortsteilen viel Geschichte und viele Geschichten entdecken. Z.B. das Allgäu im
Original auf der Naturbühne „im Gund“ in Vorderhindelang. Ein Schlittenbauer und ein
Schindelmacher, ein Alphornbauer und über 500 Jahre alte Hammerschmieden – Handwerkstraditionen,
die andernorts schon längst verloren sind, gibt es noch bei uns. Sie zählen zu den
Urlaubserlebnissen in unserem Ferienort, zu denen insbesondere auch der heimische Brauchtum
gehört.
Aber nicht nur das - Bad Hindelang verbindet auch in vielfältiger Weise Tradition
und Moderne. So erleben Sie ein Paradies für Wanderer mit 300 Kilometern Wanderwege und über zwei
Dutzend bewirtschafteten Alpen und Berghütten, ein Eldorado für Bergsportler mit so bekannten
Touren wie auf den „Hochvogel“ – den „König“ der Allgäuer Alpen – oder den „Hindelanger
Klettersteig“ sowie extra Routen für Mountainbiker und Nordic-Walker. Und im Winter genießen Sie
schneesichere Pisten und moderne Bergbahnen, vom ADAC ausgezeichnete Loipen bis hinein ins
angrenzende Tirol sowie 30 Kilometer Schlittel- und Rodelbahnen und nicht zuletzt 50 Kilometer
geräumte Winterwanderwege.
So wünsche ich Ihnen hier in Bad Hindelang einen Urlaub wie im
Himmel und lade Sie ein, das „Paradies“ und das „Himmeleck“ zu besuchen – denn beides gibt es bei
uns wirklich!
Herzliche Grüße
Ihr
Adalbert Martin
1. Bürgermeister











